Gabionenzaun: Was man beim Bau beachten sollte

Freistehende Mauern oder Stützmauern mit Gabionen (Steinkörben) eröffnen viele Gestaltungsmöglichkeiten und liegen im Trend.

[1311671173.jpg][1311671173.jpg][1311671173.jpg][1311671173.jpg]
© Scherf

Gabione (italienisch großer Käfig)

[1311672349.jpg][1311672349.jpg]
Gabionen, gefüllt mit wolkenweiß Marmorbruch © Scherf
Ein Gabionenzaun ist einfach und schnell errichtet. Er muss in der Regel nicht frostsicher gebaut werden. Der Untergrund sollte die Last der Steinkörbe setzungsfrei aufnehmen können.

Es gibt Fertig- und Selbstbaugabionen.
  • Fertigen Mauesteinkörbe werden vom Hersteller befüllt und mittel Kranwagen auf den gewünschten Platz gestellt.
  • Selbstbaugabionen sind in Einzelteilen erhältlich und durch die praktische Steckschließen-Ösen-Verbindung schnell aufgebaut. Zuerst werden die Drahtkörbe vor Ort aufgestellt. Erst dann befüllt man sie mit Steinen. Je nach Wunsch und Geschmack kann man zwischen verschiedenen Natursteinfüllungen wählen.
Tipp: Sie können die Sichtfläche auch mit handgeschlichteten Dekorsteinen gestalten. Die Hinterfüllung erfolgt dann mit einem preisgünstigeren Material. Diese Art der Befüllung ist natürlich etwas zeitintensiver, aber dafür haben Sie einen individuell gestalteten Zaun oder außergewöhnliche Dekokörbe.

Einsatzmöglichkeiten von Gabionkörben

[1326270597958918.jpg][1326270597958918.jpg]
© Scherf
  • Stützmauer
  • freistehende Mauer
  • Lärmschutzmauer
  • Gartenzaun
  • Sitzplätze
  • Poolumrandung
  • Duschwand

Vorteile von Steinkörben

[1311671586.jpg][1311671586.jpg]
Marmorbruch wolkenweiß © Scherf
  • große Auswahl an Füllsteinen
  • hohe Stabilität
  • bepflanzbar
  • Langlebigkeit

Hangbefestigungen mit Schüttkörben

[1299082496.jpg][1299082496.jpg]
© Scherf
Für die Dimensionierung des Mauerquerschnittes und die Ausführung der Fundamente muss eine statische Berechnung erfolgen. Die Lagerhaus-Mitarbeiter in der Baustoffabteilung sind Ihnen bei der Berechnung gerne behilflich. Die Berechnung erfolgt wie für eine Schwergewichtsmauer. Es sind Nachweise der Gleitsicherheit, Kippsicherheit, Grundbruchsicherheit und der Geländebruchsicherheit zu erbringen.

Bei Stützmauern über 1 m Höhe beträgt die empfohlene Neigung 6 - 8,5°. Diese Neigung kann durch ein reihenweises Zurücksetzen der übereinanderstehenden Elemente oder durch Schrägstellen aller Körbe erfolgen. Empfehlenswert ist der Einbau einer Sohlenentwässerung. Um Verschmutzungen durch das Erdreich zu vermeiden, wird zwischen Körbe und Erdreich ein geotextiles Vlies gelegt. Kopfböschungen über der Mauer sollte man durch Bepflanzungen vor Erosion schützen.

Fragen Sie Ihren Fachberater

Kommen Sie in Ihr Lagerhaus und lassen Sie sich von den Fachleuten über die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten mit Gabionen beraten.

Benutzen Sie die Suchmaske, um das Ergebnis auf eine Postleitzahl einzuschränken. Sie können die Karte auch auf den Startzustand zurücksetzen.